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Juwelier und Goldschmied seit 1811
Juwelier und Goldschmied seit 1811
Maximilianstraße 16, München | +49 89 29 32 51
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Maximilianstraße 16, München | +49 89 29 32 51

Geschichte

Geschichte

Die Geschichte von Fochtmann ist ein Zeugnis von über zwei Jahrhunderten herausragender Goldschmiedekunst, die über sechs Generationen weitergegeben wurde.

FRÜHES UNTERNEHMERTUM

Johann Georg Wachter, der Urgroßvater von Werner Fochtmann, erwarb bereits 1770 ein Haus in Babenhausen, um dort als selbstständiger Wagenbauer seinem Handwerk nachzugehen. Sein handwerkliches Talent führte 1803 dazu, dass er von Fürst Anselm Maria Fugger zu Babenhausen zum Hoflieferanten ernannt wurde. Der zweite Sohn, Franz Xaver, schlug einen anderen Weg ein und ging bei einem Goldschmied in Kempten in die Lehre. 1811 gewährte ihm das Königlich Bayerische Generalkommissariat des Illerkreises gnädigerweise eine sogenannte „persönliche Gürtlererlaubnis“ im Gegenzug für eine jährliche Anerkennung eines Guldens.

KOMMUNIKATION UND NEUE WEGE

Das Geschäft wurde auch von den nächsten drei Generationen weitergeführt. Franz Xaver Wachter, einer der vier Söhne und Großvater von Werner Fochtmann, wurde 1892 geboren. Er absolvierte seine Gesellenlehre im elterlichen Betrieb in Babenhausen, bevor er mit achtzehn Jahren die renommierte Berliner Goldschmiedeschule besuchte. Nach den Wirren des Ersten Weltkriegs legte er in Hanau die Meisterprüfung im Gold- und Silberschmiedehandwerk ab. Anschließend leitete er gemeinsam mit seiner Frau eine Schmuckmanufaktur. Seine wahre Leidenschaft für die Goldschmiedekunst konnte er in diesem Tätigkeitsfeld jedoch nicht vollends ausleben.

DER GROSSVATER ALS INSPIRATIONSQUELLE

So lag es an Enkel Werner Fochtmann, die Vision seines Großvaters zu vollenden. Dessen schöpferischer Impuls war für Werner Fochtmann, der 1957 in Hanau geboren und aufgewachsen ist, eine tiefe Inspirationsquelle und motivierte ihn, eine Ausbildung zum Gold- und Silberschmied zu absolvieren. Er begann seine Gesellenlehre in Hanau und besuchte währenddessen die dortige staatliche Zeichenakademie. Besonders prägend für Werner Fochtmann waren die intensiven Gespräche mit seinem Großvater, der ihn schon als kleinen Jungen mit seinen Zeichnungen inspirierte.

VON DER VISION ZUR REALISIERUNG

Fokussiert, aber nicht engstirnig: Bis zu seinem Abitur war Werner Fochtmann ein sehr erfolgreicher Leistungssportler bei der Hanauer Rudergesellschaft. Seine Offenheit für Einflüsse aus anderen Branchen und Disziplinen prägt bis heute seine Arbeitsweise und seinen Arbeitsansatz. So ist es nicht verwunderlich, dass er während seiner aktiven Ruderzeit Erkenntnisse gewinnen konnte, die ihn bis heute beeinflussen: Erfolg entsteht nur durch gemeinsames Handeln in einem begeisterten Team und erfordert ständige Flexibilität und Offenheit.

1989 Eröffnung des Flagship-Stores in München

Trotz seines sportlichen Talents entdeckte Werner Fochtmann seine Berufung in der Goldschmiedekunst. Seine Kreationen spiegeln seit jeher die typischen Eigenschaften seines Sternzeichens Widder wider, dessen Element das Feuer ist: ehrliche Handwerkskunst, zelebriert in einzigartigen Schmuckstücken – fernab von kurzlebigen Moden. Der Widderkopf wurde so zum Markenzeichen von Werner Fochtmanns Schmuckkreationen. Für seinen Großvater Franz Xaver war München als Standort stets von größter Bedeutung. Und der Enkel schließt den Kreis: 1989 feiert Werner Fochtmann die Eröffnung des Flagship-Stores in der Maximilianstraße.